Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung, Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin

Weiterbildung

Für Anbieter


Sie bieten Seminare, Weiterbildungen oder Fortbildungen an? Registrieren Sie sich jetzt für Ihren kostenlosen Eintrag auf weiterbildung.jumpforward.de.

Jetzt Registrieren

oder einloggen.

Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung

Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Alice-Salomon-Hochschule -
Zentrum für Weiterbildung

Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin

Tel: +49(0) 30 - 99 24 5353
Fax: +49(0) 30 - 99 24 53 99
Mail: malyga@ash-berlin.eu
Internet: http://www.ash-berlin.eu/zfwb
Folgende Weiterbildungsangebote, Fortbildungsmöglichkeiten und / oder Seminare des Bildungsträgers Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung in Berlin sind uns bekannt:

Führung wirkt

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Teamarbeit, -leitung im Sozialwesen
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
IWer führt, hat eine Wirkung auf die Menschen, die geführt werden.
Um den gesellschaftlichen Auftrag erfüllen zu können, benötigen zukunftsfähige Sozialunternehmen Führungskräfte, die über einen wirksamen Führungsstil verfügen. Das vorliegende Kursangebot richtet sich an Menschen in sozialen und helfenden Berufen in Führungs- und Leitungsfunktion oder jene, die eine Führungs-/Leitungsposition anstreben. Im Vordergrund der Qualifizierung steht:
- Die Reflexion des eigenen Führungsstils/Führungsverhaltens und dessen Wirksamkeit
- Die Reflexion von Kommunikation in der Rolle als Führungskraft
- Das Verhalten im Konflikt: Konflikte erkennen und bearbeiten
- Die Reflexion der eigenen Führungsrolle und des Rollenverhaltens
- Führen und gesund bleiben in helfenden Berufen – psychische Gesundheit und achtsamkeitsbasierte Führung
- Teamarbeit gestalten
- Weg von der Linienführung – Partizipative Führung umsetzen und Menschen befähigen
Diese Aspekte sind auch vor dem Hintergrund wichtig, dass die Situation in helfenden und sozialen Berufen in vielen Bereichen von einem ständigen Wettkampf um Fachkräfte geprägt ist. Die Situation wird zusätzlich infolge des demografischen Wandels verschärft, der in Gesundheits- und Pflegeberufen einen Anstieg Pflegebedürftiger und eine Reduzierung der Fachkräftekapazitäten zur Folge hat. Im Bereich der Kindertagesbetreuung ist aufgrund von Qualitätsoffensiven, der damit verbundenen Anpassungen der Betreuungsschlüssel sowie infolge weiterer Gesetzesänderungen ein steter Bedarf neuer Fachkräfte zu verzeichnen. Insgesamt zeigt sich doch deutlich, dass Sozialunternehmen und dort tätige Menschen vor einer Reihe an Herausforderungen stehen, die es zu bewältigen gilt. Die Liste der verschiedenen Initiativen zur Verbesserung der Personalsituation ist lang. Was oft fehlt, sind (neue) Lösungen, um die gewonnenen Kräfte im Beruf zu halten. Die Fluktuation in sozialen und helfenden Berufsfeldern ist hoch, nicht zuletzt, weil eine oft idealisierte Vorstellung des Helfenwollens auf eine Realität stößt, in der (geeignete) Mechanismen zur Kompensation fehlen. Führungskräfte spielen hier eine wesentliche Rolle. Sie gestalten beispielsweise Arbeit(splätze), nehmen Einfluss auf die Motivation von Beschäftigten und können mit ihrem Führungsverhalten die Gesundheit von Beschäftigten positiv beeinflussen. Und sie stehen ständig im Spannungsfeld, die eigene Gesundheit zu erhalten und trotz mannigfaltiger neuer Herausforderungen, Arbeitsverdichtung, Digitalisierung und Technisierung leistungs- und arbeitsfähig zu bleiben.

Im Jahr 2021 planen wir einen Aufbaukurs mit den Themen: Teamarbeit gestalten, Rollenkompetenz und Rollenklarheit in Führung, Partizipativ (befähigend) führen sowie Helfen, Führen und das Thema psychische Gesundheit und Achtsamkeitsbasierte (Selbst-)Führung.

Seminarzeitraum
25.03.2020 bis 11.06.2020 (4 Termine)

Seminarzeiten
Mi/Do: 10.00–17.00 Uhr

Seminarort
Alice Salomon Hochschule

Teilnahmegebühr
580,00 € zahlbar in zwei Raten à 290,00 €

Anmeldeschluss
12.02.2020

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=283
Zielgruppe(n):
Das Seminar richtet sich an alle Menschen in helfenden und sozialen Berufen, die in einer Führungs-/Leitungsposition tätig sind oder
diese anstreben und einen wirksamen und bewussten Führungsstil praktizieren wollen
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
schwarz@ash-berlin.eu

Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Zusatzqualifikation Erziehung
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Die Basisqualifikation „Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten“ führt anhand von fünf thematisch sorgfältig aufbereiteten Modulen in die wesentlichen Themenfelder der Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten ein und gibt einen Einblick in die Arbeitsweisen der Münchner Organisation SchlaU (Schulanaloger Unterricht). Gemeinsam stellen wir die Frage nach einer gelingenden migrationspädagogischen Praxis im Sinne einer anerkennenden Pädagogik, unter der ein wertschätzendes und inklusives Angebot verstanden wird, das allen die Möglichkeit bietet, zu lernen.
Neben der Einführung in aktuelle migrationsgesellschaftliche Diskurse werden Aspekte einer rassismuskritischen und differenzfreundlichen Haltung thematisiert, die Heterogenität als Chance begreift und die eine ressourcenorientierte, persönlichkeitsfördernde, gelingende Pädagogik unterstützt.
Ziel der Basisqualifikation ist es, Impulse aus der Weiterqualifizierung im Sinne des lebenslangen Lernens in die eigene Bildungsarbeit mit jungen Geflüchteten zu integrieren.


Seminarzeitraum: 31.08.2020 bis 24.11.2020 (5 Termine)
Seminarzeiten: Mo/Di: 10.00-17.00 Uhr
Seminarort: Alice Salomon Hochschule
Anmeldeschluss: 20.07.2020

Die Basisqualifikation umfasst 5 Module mit insgesamt 90 Stunden, 60 Stunden Präsenzzeit (5 Module à 12 Stunden) und 30 Stunden Selbstlernzeit (5 Module à 6 Stunden).


Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=286
Zielgruppe(n):
Das Seminar richtet sich u. a. an Lehrkräfte, (Schul-)Sozialpädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Schulpsycholog_innen, Schulleitungen, ehrenamtlich Engagierte und alle Menschen, die mit (jungen) Geflüchteten zusammenarbeiten.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
schwarz@ash-berlin.eu

Zwischen Alltag und Ekstase. Sexualität(en) in psychosozialen Kontexten

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Sexualpädagogik
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Mensch ist immer auch als sexuelles Wesen in der Welt. Sexualität spielt nicht immer eine vorrangige Rolle, ist hintergründig jedoch wirksam. Eine zufrieden gestaltete und gelebte Sexualität trägt maßgeblich zu unserem Wohlbefinden bei. Dabei gibt es nicht „die eine“ Sexualität, sondern viele Weisen, sexuell in der Welt zu sein und sich in der sexuellen Dimension zu entfalten bzw. zu erfahren.
Neben einer allgemeinen Einführung in das Thema wird in diesem Basisseminar ein humanistisch-existenzanalytisches Verständnis vermittelt und dieses in Bezug zu anderen Ansätzen gesetzt (Systemische Sexual- und Paartherapie und Sexocorporel). Ziel der Seminarreihe ist, dass sich die Teilnehmenden einen reflektierten und kritischen Umgang mit dem Thema Sexualität in psychosozialen Kontexten erarbeiten. Entwicklungsprozesse im Bereich der Sexualität sollen verstehbar und durch geeignete Interventionen erleichtert werden. Aufgrund einer professionellen Haltung sollen die Wahrnehmung, die angemessene Beschreibung, das Sprechen und sexologische Interventionen in Bezug auf somatische, psychische und personaler Prozesse geübt werden. Typische Fragestellungen werden erörtert und Basiskompetenzen zum Umgang mit sexuellen Fragestellungen erworben.

Bitte bequeme Kleidung und eine Yogamatte mitbringen. Diese Veranstaltung beinhaltet einen erhöhten Anteil von Selbsterfahrung und erfordert eine aktive Teilnahme.

Teilnehmende lernen
- die Grundlagen der Sexualtherapie und Beratung kennen.
- sich kritisch mit den Themen Transgender, Intersexualität und dem Konzept der Zweigeschlechtlichkeit auseinanderzusetzen.
- unterschiedliche Aspekte von Sexualität wahrzunehmen, zu benennen und zu besprechen.
- den Umgang mit klinisch-sexologischen Themen im Beratungs- und Begleitungskontext.
- Sexuelle Fragenstellungen bei chronischen Erkrankungen und Einschränkungen kennen.
- Coming-Out-Prozesse (Homo-, Bi-, Heterosexualität, Transgender u. a.) zu begleiten.
- Praktische Übungen und Methoden der Selbsterfahrung anzuwenden.

Seminarzeitraum: 27.05.2020-17.11.2020
Anmeldefrist: 15.04.2020
Seminarzeiten: 10.00-18.00 Uhr
Weitere Informationen unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=284
Zielgruppe(n):
Die Fortbildung ist für Menschen geeignet, die sich in Beratung, Psychotherapie, Seelsorge, Pädagogik etc. immer wieder mit dem Thema Sexualität beschäftigen.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Ausbildung zum/zur Elternkurs-Leiter_in „acht bis zwölf – Mehr Sicherheit im Erziehungsalltag“. Ein Elternkurs zum Umgang mit digitalen Medien, Tabak und Alkohol in der Familie

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Elternarbeit, Hilfe bei Erziehungsfragen, kindliches Verhalten
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Zum Alltag von Kindern und Jugendlichen gehört nicht nur das Internet, auch mit dem (Probier-)Konsum von Alkohol und (E-)Zigaretten sind sie früh konfrontiert. Für Eltern ist das Alter ihrer Kinder vor und während der Pubertät oft eine große Herausforderung und geht mit vielen Unsicherheiten – auf beiden Seiten – einher. Doch wie kann man auch in schwierigen Zeiten in Kontakt bleiben?
Das Elternkursprogramm „acht bis zwölf“ zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention richtet sich an Mütter und Väter von Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren und kann in der Grundschule oder im Nachbarschafts-/Familienzentrum durchgeführt werden. Ziel ist es, die Eltern zu unterstützen, eine klare Haltung zu den Themen Umgang mit digitalen Medien, Nikotin und Alkohol zu entwickeln, sie in ihren Erziehungskompetenzen zu stärken und so ihre Sicherheit im Familienalltag zu steigern.

In den drei Kursmodulen:
- Medien, Tabak, Alkohol: Wie spreche ich mit meinem Kind darüber?
- Mein Kind erzählt nichts mehr – wie bleiben wir trotzdem in Kontakt?
- Ich mache mir Sorgen um mein Kind: An wen kann ich mich wenden?

bekommen Eltern durch die ausgebildeten Kursleiter_innen Wissen, Handlungskompetenzen und konkrete Tipps vermittelt, um anschließend mit ihren Kindern auch über „unbequeme Themen“ ins Gespräch zu kommen, angemessene Regeln zu formulieren und sich bei Bedarf im richtigen Moment Unterstützung zu holen.

Das Seminar umfasst 22 Stunden (inklusive Praxistag). Nach Teilnahme an allen drei Tagen der Weiterbildung erteilen die Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH, die Alice Salomon Hochschule und die AOK Nordost ein Zertifikat.

Seminarzeitraum: 14.09.2020-16.09.2020, Mo/Di: 09.00-16.30 Uhr, Mi: 09.00-12.30 Uhr
Ein auf der Ausbildung aufbauender, verbindlicher Praxistag (3,5 Std.) wird vor Ort vereinbart.

Weitere Informationen unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=285
Zielgruppe(n):
Die Kursleiter_innen-Ausbildung richtet sich an staatlich anerkannte Sozialpädagog_innen bzw. Sozialarbeiter_innen, die an Grundschulen, in der Jugendhilfe, in Nachbarschafts- und Familienzentren arbeiten und denen die Elternarbeit am Herzen liegt. Die Motivation sowie institutionelle Voraussetzung, künftig „acht bis zwölf“-Elternkurse in ihrem Gesamtkonzept durchzuführen, sollte gegeben sein. Bitte klären Sie im Vorfeld verbindlich mit der Schulleitung und/oder dem Einrichtungsträger die Unterstützung der Programmumsetzung. Eine Anmeldung im Tandem ist zu empfehlen. Ausnahmen können bei der Fachstelle für Suchtprävention angefragt werden (siehe Kontakt & Anmeldung).
Hinweis: Die Fortbildung ist aufgrund der Förderung durch die „AOK Nordost – die Gesundheitskasse“ kostenlos, Gebühren für das lizenzierte Handbuch fallen keine an. Bitte klären Sie im Vorfeld des Kurses, ob Ihnen die 3-tägige Teilnahme durchgehend möglich sein wird, da sonst das Zertifikat mitunter nicht ausgestellt werden kann. Ebenso bitten wir Sie, im Vorfeld verbindlich zu klären, inwiefern die zeitnahe Umsetzung der Elternkurse möglich sein wird, um den Praxistransfer des Konzeptes zu sichern. Eine Teilnahme mit einer weiteren Kolleg_in als Tandem ist empfehlenswert.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
mantel@ash-berlin.eu

Mediation – Prozessorientierte Konfliktbearbeitung

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Konfliktberatung, Mediationsausbildung
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Mediation als kommunikatives Verfahren zur außergerichtlichen Vermittlung und Einigung in Konfliktfällen entspricht dem gesellschaftlichen Wandel zu immer mehr Diversität bei gleichzeitiger Entwicklung neuer Gemeinschaftsformen. Sie ist mittlerweile im Erziehungs-, Bildungs-, Arbeits-, Familien- sowie im interkulturellen und politischen Kontext ein gängiges Konfliktbeilegungsverfahren, um nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Ziel der Mediation ist es, zu klären und Einigungen zu finden, wobei die Ursachen des Konfliktes bearbeitet werden und eruiert wird, welche Interessen und Bedürfnisse sich hinter den zunächst sichtbaren Positionen verbergen. Dadurch wird das Potenzial für eine konstruktive Zukunftsgestaltung freigelegt.
Mediator_innen leiten das in Phasen strukturierte Verfahren einfühlsam, wertschätzend und allparteilich. Ihre Professionalität zeichnet sich durch die Fähigkeit zur intellektuellen Sortierung und Verortung bei gleichzeitiger Empathie für alle Beteiligten aus. Sie sind fähig, in festgefahrenen Situationen mithilfe verschiedener Techniken (kreativer Techniken, Fragetechniken, Konfliktlösungs-Tools) herauszuarbeiten, was die Streitparteien benötigen und wo ihre Ressourcen liegen, und zu „übersetzen“, was die Klient_innen tatsächlich meinen. Auf dieser Basis unterstützen Mediator_innen die Konfliktparteien bei der Entwicklung und Gestaltung einvernehmlicher Lösungen, die Vorlage für einen beidseitig akzeptierten, bindenden Vertrag sein können.
Die Weiterbildung legt großen Wert auf die Schulung der mediativen Haltung und auf eine gut strukturierte und fundierte Grundausbildung, die den Teilnehmer_innen Methoden- und Handlungssicherheit vermittelt. Unser ganzheitlicher Ansatz umfasst fünf Ebenen des Lernens: eigenes Erleben; Selbstreflexion und -erkenntnis, wozu u. a. auch die Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen gehört (Implicit Bias); umfassende Wissensvermittlung; praktische Aneignung von Methoden und Techniken sowie das Einüben der mediativen Haltung. Praxisnah vermitteln wir Mediation nach der Grundausbildung in den Bereichen: Familie, Arbeit, Erziehung und Bildung, Gruppen, Politik, Religion und Interkulturalität als Antwort auf die stetig komplexer werdende Realität unserer multikulturellen Gesellschaft. In jedem Themenfeld existieren typische Konflikte, die Spezialwissen erfordern. Dieses wird für jeden Bereich von einem multidisziplinären Team vermittelt, sodass die angehenden Mediator_innen entsprechend gut vorbereitet sind. Mediation ist weder Therapie noch Rechtsberatung, doch sind Mediator_innen mit immer komplexer werdenden Anforderungen konfrontiert, weshalb sie neben der guten Selbstklärung und vielen Kenntnissen auch über psychologische und juristische Grundlagen verfügen müssen, nicht um zu beraten oder zu therapieren, sondern um differenzieren, einordnen und die eigenen Grenzen einschätzen zu können. Die Module werden von hochqualifizierten Mediator_innen und Dozent_innen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen (Theaterwissenschaften, Psychologie, Jura, Sozialpädagogik, Schauspiel, Tanz, Naturwissenschaften, Coaching, Geisteswissenschaften) geleitet. Die preislich integrierten Supervisionsstunden werden von anerkannten externen Supervisor_innen und Ausbilder_innen durchgeführt. Der angekündigte Zertifikatskurs entspricht den Vorgaben der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren auf Grundlage des Mediationsgesetzes sowie den Standards des Bundesverbandes Mediation (BM) und der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM). Er wurde als qualifizierte Ausbildung von der Stiftung Warentest anerkannt. Der Zertifikatskurs ist als Weiterbildungslehrgang durch die Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit (ZKS) geprüft und wird als Baustein zur Erlangung der Zertifizierung zur „Fachsozialarbeiter_in für Klinische Sozialarbeit (ZKS)“ durch die ZKS in vollem Umfang anerkannt. (Weitere Informationen unter: www.klinische-sozialarbeit.de).

Seminarzeitraum: 06.03.2020-07.03.2021 (12 Termine)
Seminarzeiten: Fr: 15.00–20.00 Uhr, Sa: 10.00–18.00 Uhr, So: 10.00–15.00 Uhr
Bewerbungsfrist: 10.01.2020

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=274
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit, Psychologie oder Jura mit berufspraktischen Erfahrungen in psychosozialer/klient_innenbezogener Beratung. Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Suchtberatung

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Sucht- und Drogenberatung
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Der Zertifikatskurs behandelt Sucht als gesellschaftliches Problem- und Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit sowie der Gesundheitsberufe. In sehr unterschiedlichen psychosozialen, gesundheitsbezogenen und medizinischen Arbeitsfeldern suchen von Suchtmitteln abhängige Menschen Hilfe. Es handelt sich dabei um sehr unterschiedliche Menschen aus allen sozialen Schichten, um Jugendliche, Erwachsene und Alte, um Frauen und Männer sowie Angehörige ethnischer Minderheiten. Gemeinsam ist ihnen die Komplexität ihrer suchtbedingten Probleme: Sie betreffen die Familie und das weitere soziale Umfeld, schränken die Lebensqualität und die Handlungsmöglichkeiten ein. Das erfordert von den Mitarbeiter_innen ein vertieftes Wissen um Sucht und Suchtzusammenhänge sowie einen besonders qualifizierten Umgang mit den Hilfesuchenden.
Der Zertifikatskurs erarbeitet die Hintergründe zu Sucht und Suchttheorien, stellt Handlungsfelder, Aufgaben und Settings der Beratungsarbeit vor und vermittelt verschiedene methodische Herangehensweisen und einen fachspezifischen Blick auf das Problemfeld Sucht.

Die Anerkennung dieser Zusatzqualifikation ist ein Baustein zur Erlangung des Abschlusses „Fachsozialarbeiter/in für klinische Sozialarbeit (ZKS)“ (www.klinische-sozialarbeit.de).

Seminarzeitraum: 11.09.2020 - 18.09.2021 (12 Termine), Bewerbungsfrist: 24.07.2020
Seminarzeiten: Fr. 14.00-19.00 Uhr, Sa. 10.00-18.00 Uhr
1. und 12. Modul: Fr. 13.00-19.00 Uhr, Sa. 10.00-18.00 Uhr

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=275
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit mit Praxiserfahrung in psychosozialen, gesundheitlichen und/oder Bildungsbereichen.
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Professionelle Opferhilfe: Opferberatung und psychosoziale Prozessbegleitung

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Beratung durch sonstige psychologische Vorgehensweisen
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Gewalt- und Sexualstraftaten sind eine gesellschaftliche Realität. Oft zeigt sich dabei, dass viele Opfer mit ihren Erfahrungen allein bleiben und erleben, dass professionelle Hilfe nicht selbstverständlich ist. Soziales Umfeld, Institutionen und das Strafverfahren haben eine erhebliche Bedeutung für die Verarbeitung der erlittenen Gewalterfahrung. Zugleich liegt hier die Gefahr einer zusätzlichen Verletzung für die Opfer (bspw. unangebracht beschwichtigendes Verhalten oder Überidentifikation mit dem Opfer). Der Ausbau professioneller Opferhilfe wird daher seit Jahren vorangetrieben.

Das Fachwissen der Opferhelfer_innen basiert auf verschiedenen Disziplinen, vor allem Kriminologie und Viktimologie, Psychologie und Psychotraumatologie sowie verschiedenen Rechtsgebieten, insb. Straf- und Strafprozessrecht. Daher setzt sich der Zertifikatskurs mehrperspektivisch aus unterschiedlichen Modulen zusammen. Neben theoretischem Wissen und Fachkenntnissen soll die Arbeit an Fallbeispielen und Praxiserfahrungen mit Selbstreflexion einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Ein Supervisionsmodul und kollegiale Beratung im Rahmen von mehreren Peergruppentreffen werden die Lernprozesse unterstützend und auswertend begleiten. Ziel der Weiterbildung ist es, Informationen und Techniken für einen angemessenen, an viktimologischen Grundsätzen ausgerichteten Umgang mit Menschen zu vermitteln, die Opfer von Straftaten, insbesondere von Sexual- und Gewaltstraftaten, geworden sind. In allen Modulen werden die jeweils zugrunde liegenden rechtlichen Bestimmungen anwendungsorientiert vermittelt.

Der Zertifikatskurs folgt dem Gebot der Trennung zwischen Beratung und Begleitung. In der Unterscheidung beider Berufsrollen professioneller Opferhilfe befähigt er die Teilnehmenden zur Ausübung von Opferberatung und zur Ausübung der psychosozialen Prozessbegleitung. Die Inhalte des Kurses entsprechen den Mindeststandards, die zur Weiterbildung für psychosoziale Prozessbegleitung von der Justizministerkonferenz im Juli 2014 empfohlen wurden.


Seminarzeitraum: 03.04.2020 - 21.02.2021 (8 Termine), Bewerbungsfrist: 08.02.2020
Seminarzeiten: Fr: 14.00-21.00 Uhr, Sa/So: 10.00-17.00 Uhr

Weitere Infos und Bewerbung unter:

https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=272
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung, Gesundheit mit Praxiserfahrung in sozialen, gesundheitlichen und/oder Bildungsbereichen (beruflicher Kontakt zu Opfern von Straf- und Gewalttaten).
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Counselling/Psychosoziale Beratung

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Sozialpädagogische und Psychosoziale Beratung
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 21.08.2020–11.09.2021 (13 Termine), Bewerbungsfrist: 26.06.2020

Wir stellen hier den 12. Durchgang des Zertifikatskurses „Counseling/Psychosoziale Beratung“ vor. Der einmal jährlich angebotene Kurs wird ständig überarbeitet, ist über die Jahre erfolgreich nachgefragt und ebenso gut evaluiert worden. Die hohe Nachfrage spiegelt einen steigenden Bedarf an Beratungen unterschiedlicher Art bzw. an Beratungskompetenz wider. Das erklärt sich durch ökonomisch-technische Modernisierungsschübe und einen umfassenden Wandel arbeitsbezogener Anforderungen, die an die Mitarbeitenden verschiedener (sozialer) Organisationen gestellt werden. Tiefgreifende Veränderungen können Auswirkungen auf die psychosoziale Gesundheit und die soziale Lebenswelt haben, führen häufig zu einem Verlust an sozialen Bindungen. Viele Beratungsprozesse beschäftigen sich deshalb mit psychosozialen Überforderungssymptomen und der Verunsicherung vieler Menschen in ihren Wertvorstellungen und der Einschätzung ihrer Zukunftschancen. In Beratungen suchen sie Orientierung und Unterstützung etwa bei existenziellen Entscheidungen und in der Abwägung von Zukunftsrisiken.

Das Konzept der psychosozialen Beratung/des Counselings berücksichtigt komplexe individuelle und soziale Problemlagen. Es ist methodenplural angelegt und basiert auf theoretischen Grundlagen, die durch praktische Übungen zu ausgewählten Themenschwerpunkten gefestigt werden. Unser erklärtes Ziel ist es, eine professionelle Beratungskompetenz und Beratungshaltung zu entwickeln, zu erweitern und zu festigen.

Weitere Informationen und Bewerbung unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=263
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit mit Praxiserfahrung in sozialen, gesundheitlichen und/oder Bildungsbereichen.
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Soziale Arbeit mit Geflüchteten- Möglichkeiten und Grenzen professionellen Handelns

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Fachfortbildung Pädagogik - praktisch und interdisziplinär
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 16.10.2020–20.06.2021 (9 Termine), Bewerbungsfrist: 21.08.2020
Seminarzeiten: Fr. 15.00-20.00 Uhr, Sa. 10.00-18.00 Uhr, So: 10.00-14.00 Uhr

Sozialarbeiter_innen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten, arbeiten in einem Feld, das stark durch nicht erfüllte Bedürfnisse der Klient_innen, durch Menschenrechtsverletzungen (vor, während und nach der Flucht) sowie durch (rechtliche) Unsicherheit geprägt ist. Soziale Arbeit mit Geflüchteten findet damit in einem Arbeitsfeld statt, das Fachkräfte regelmäßig an ihre Grenzen bringt – nicht zuletzt auch durch die oft sehr prekären Arbeitsverhältnisse.
Erschwerend kommt hinzu, dass Sozialarbeiter_innen in diesem Arbeitsbereich vielerorts in Tätigkeiten verwickelt werden, die nicht dem Aufgabenspektrum der Profession entsprechen, oft sogar mandatswidrig sind und damit Sozialarbeiter_innen in Widersprüche zu ihrem beruflichen Ethos bringen. Eine professionelle Arbeit in diesem Feld setzt daher neben einer vielseitigen Fachkenntnis eine professionsbasierte Reflexionsfähigkeit voraus.
Ziel der Weiterbildung ist es zum einen, Sozialarbeitende in der Praxis in ihrem professionellen Selbstverständnis zu stärken, zum anderen aber ihnen durch anwendungsorientierte Beispiele Handlungsoptionen in diesem Arbeitsfeld zu vermitteln. Da sowohl das notwendige Fachwissen als auch die erforderliche Reflexionsfähigkeit sich neben der Expertise aus der Sozialen Arbeit aus verschiedenen Disziplinen, vor allem Psychologie, Politikwissenschaften, sowie verschiedenen Rechtsgebieten (insbesondere Asylrecht bzw. das Asylbewerberleistungsgesetz) speist, setzt sich der Zertifikatskurs interdisziplinär zusammen. Neben theoretischem Wissen und Fachkenntnissen soll die Arbeit an Fallbeispielen und Praxiserfahrungen mit Selbstreflexion einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Einen besonderen Schwerpunkt nimmt hier das Analysieren von Dilemmata bzw. der Umgang hiermit ein. Je ein Fall aus dieser Dokumentation soll im Rahmen des Abschlusskolloquiums vorgestellt werden.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=276
Zielgruppe(n):
1. Hochschulabsovent_innen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, EBK und Psychologie
2. In der Regel Praxiserfahrung in sozialen und/oder gesundheitlichen Bereichen
3. Zulassung nach Einzelfallprüfung möglich
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Interkulturell kompetent in der Gesundheitsversorgung

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Interkulturelle Kompetenzen
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 27.03.2020–21.11.2020 (6 Termine), Bewerbungsfrist: 31.01.2020

Unsere Gesellschaft ist von einer wachsenden soziokulturellen, ethnischen und religiösen Vielfalt geprägt. Durch Kommunikationshürden, soziokulturelle Missverständnisse, mangelnde interprofessionelle Kooperation u. a. kann es in der Gesundheitsversorgung von Patient_innen mit Migrationshintergrund bzw. Geflüchteten und deren Angehörigen zu Problemen kommen. Stress und Frustration auf allen Seiten sind häufig die Folge.
Wie können wir als Vertreter_innen verschiedener Gesundheitsberufe und der Sozialen Arbeit in der ambulanten bzw. stationären Versorgung und Beratung den Bedürfnissen von Patient_innen mit Migrationshintergrund begegnen? Welche Kompetenzen brauchen wir, und welche Strukturen sind notwendig, damit eine gleich gute Gesundheitsversorgung für alle gelingt? Welche Rolle spielt dabei eine gute interprofessionelle, berufsübergreifende Zusammenarbeit? Diese Fragen stehen im Zentrum des Zertifikatskurses.
Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Strategien zur Bewältigung häufiger Konfliktfelder in interkulturellen Kontexten aufgezeigt. Diese umfassen sowohl Situationen mit Kindern und Erwachsenen, deren Flucht- und Migrationserfahrungen noch nicht lange zurückliegen, als auch Problemstellungen von Menschen, die schon eine längere Migrationsgeschichte haben. Konkrete Lösungen werden in vielen praxisnahen Übungen, u. a. mit Simulationspatient_innen, erarbeitet.
In fünf Modulen befassen wir uns mit folgenden Themen: Zusammenhänge zwischen Migration und Gesundheit, kultur- und migrationssensible Diagnostik, Umgang mit Sprachbarrieren und Arbeit mit Sprachmittler_innen, Bewältigung von Konflikten in interkulturellen Kontexten sowie ethisches Denken und Handeln in der Zusammenarbeit mit Migrant_innen und Geflüchteten. In einem sechsten Modul kann durch eine eigene schriftliche Ausarbeitung und Präsentation im Abschlusskolloquium das Zertifikat „Interkulturell kompetent in der Gesundheitsversorgung“ erworben werden.
Durch die ausgeprägte Praxisrelevanz der Kursinhalte können Einrichtungen im Gesundheitswesen enorm von Mitarbeiter_innen profitieren, die den Zertifikatskurs durchlaufen.

Die Module 1–5 können auch als Einzelseminare gebucht werden.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=282
Zielgruppe(n):
Gesundheits- und Krankenpfleger_innen, Ergo- und Physiotherapeut_innen, Logopäd_innen, Sozialarbeiter_innen, Ärzt_innen,
Psycholog_innen, Hebammen/Entbindungspfleger

Teilnahmevoraussetzungen
1. Hochschulabschluss, insbesondere in den Bereichen Soziale
Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit, Medizin oder abgeschlossene Berufsausbildung in den Bereiche Gesundheits- und
Krankenpflege, Ergo- und Physiotherapeut_innen, Logopäd_innen, Hebammen/Entbindungspfleger
2. In der Regel Praxiserfahrung in den sozialen, gesundheitlichen
und/oder Bildungsbereichen
3. Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Care und Case Management in humandienstlichen Arbeitsfeldern - Schwerpunkt: Chancengleichheit und Stärkenorientierung

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Berufsbetreuung, Betreuungsplanung, Case Management
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 30.10.2020–30.10.2021 (14 Termine), Bewerbungsfrist: 04.09.2020
Seminarzeiten: Fr. 15.00-20.00 Uhr, Sa. 10.00-18.00 Uhr

Das Care und Case Management (CCM) wird für die individuelle humandienstliche Versorgung sowie für die Vernetzung von Hilfeleistungen eingesetzt. Zunehmend ist das Handlungskonzept des Care und Case Managements das Verfahren der Wahl, wenn es in sozialen, gesundheitlichen und pflegerischen Bereichen um die Optimierung der Versorgung von Ratsuchenden geht. In der Fallbearbeitung steht bei allen Aktivitäten eine konsequente Orientierung an den Interessen der Klient_innen im Vordergrund und es wird mit informellen insbesondere freiwilligen Helfer_innen zusammengearbeitet. Es werden Netzwerke aufgebaut, die einen leichten Zugang zu Hilfen für Klient_innen ermöglichen.

Die Weiterbildung ist geeignet für Studierende in höheren Semestern, ehemalige Student_innen sowie Kolleg_innen aus der Praxis. Der Zertifikatskurs ist von der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) anerkannt, wird von zertifizierten Trainer_innen durchgeführt und bietet die vorgeschriebenen Grundlagen- und Vertiefungsmodule an. Zusätzlich gibt es Lerneinheiten zum interkulturellen Care und Case Management, da wir die Öffnung sozialer und gesundheitlicher Dienste für Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen und Bewerber_innen mit einem solchen Hintergrund ausdrücklich begrüßen.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=277
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit mit Praxiserfahrung in sozialen, gesundheitlichen und/oder Bildungsbereichen.
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Beratung und Netzwerkarbeit im Kontext von Demokratiegefährdung und extrem rechten Orientierungen

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Sozialpädagogische und Psychosoziale Beratung
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 23.09.2020–05.02.2022 (6 Termine), Bewerbungsfrist: 29.07.2020

Wenn Weiterbildung etwas im professionellen Handeln der Praxis verändern will, kann sie im systemischen Verständnis nicht weniger komplex sein als die zu verändernde Praxis, auf die sie sich bezieht. Es ist ein Anliegen der Anbieter_innen, die Entwicklung einer kritischen und menschenrechtsorientierten Beratungspraxis im Kontext von Demokratiegefährdung und Rechtsextremismus zu begleiten und anzuregen, indem eigene Erfahrungen und Wahrnehmungsweisen als Ausgangsbasis gewählt werden, um in einem systematischen Prozess andere Perspektiven für die eigene Beratungspraxis zu entwickeln.
Das Konzept dieser zertifizierten Weiterbildung orientiert sich an den vielfältigen Anforderungen der Sozialen Arbeit und Beratung im Kontext Rechtsextremismus und demokratiegefährdender gesellschaftlicher Entwicklungen. Dabei ist es ein grundlegendes Anliegen, ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer_innen zu arbeiten und die subjekttheoretischen Perspektiven in die jeweiligen thematischen Einheiten einzubeziehen. Dies soll als fortwährender Prozess und zugleich mit unterschiedlichen didaktischen und methodischen Zugängen erfolgen. Ein zentraler konzeptioneller Bestandteil ist die kontinuierliche Verankerung von Fallarbeit in allen sechs Modulen, sodass Fallarbeit einen fortlaufenden Bestandteil des gesamten Zertifikatskurses bildet. Diese fallanalytische Perspektive orientiert sich ausschließlich an Fällen aus dem fachlichen Spektrum der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus sowie der Bildungs- und Jugendarbeit, der Arbeit von Streetworker_innen, der Familien- und Jugendberatung und der Stadtteil- bzw. Quartiers- oder Gemeinwesenarbeit und weiteren Arbeitsbereichen, die sich mit demokratiegefährdenden und extrem rechten Entwicklungen befassen. Da die Fallarbeit kontinuierlich einbezogen wird, erfolgen die Kurse im Teamteaching. Die Weiterbildung basiert auf einer Kooperation zwischen der ASH Berlin und dem Bundesverband Mobile Beratung e. V. (BMB) und richtet sich sowohl an einschlägige Fachberater_innen wie auch an Sozialarbeiter_innen, die in den oben genannten Arbeitsfeldern tätig sind und darin Beratungskompetenzen im Umgang mit demokratieherausfordernden und -gefährdenden Phänomenen im Kontext extrem rechter Orientierungen benötigen bzw. erwerben wollen. Die Weiterbildung will dazu anregen, sich mit eigenen Positionen, Erfahrungen, Positionierungen und Handlungsroutinen im professionellen Alltagshandeln auseinanderzusetzen und neue Perspektiven zu entwickeln, die professionelle Beratungsarbeit stärken können.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=281
Zielgruppe(n):
1. Hochschulabschluss, insbesondere in den Bereichen Soziale Arbeit, Sozial- und Erziehungswissenschaften, Psychologie, Politologie
2. Aktuelle Berufstätigkeit in Tätigkeits- und Beratungsfeldern der Sozialen Arbeit, insbesondere der Jugendarbeit, Streetwork, Stadtteilarbeit, Familienberatung o. ä.
3. Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
eckloff@ash-berlin.eu

Traumapädagogik

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Zusatzqualifikationen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 04.09.2020–03.07.2021 (10 Termine), Bewerbungsfrist: 10.07.2020
Seminarzeiten: Fr. 15.00-19.00 Uhr, Sa. 09.30-18.00 Uhr

Traumatherapie hat sich als Angebot für Betroffene traumatischer Erfahrungen in den letzten Jahrzehnten gut etabliert. Erst in den letzten Jahren jedoch haben explizit psychosozial und beratend ausgerichtete Konzepte als Angebote für Traumatisierte an Verbreitung gewonnen. Insbesondere für betreuende Arbeitsbereiche der Kinder- und Jugendhilfe wurden sogenannte traumapädagogische Konzepte entwickelt. Sie richten sich an Fachkräfte stationärer Einrichtungen, um durch spezifische methodisch orientierte Fort- und Weiterbildungen einerseits und die Schaffung tragfähiger Strukturen in den Institutionen andererseits diesen anspruchsvollen Arbeitsbereich qualitativ hochwertig auszustatten. Inzwischen werden diese Konzepte aufgrund ihres Erfolgs bereits in andere – auch ambulante – Arbeitsgebiete mit Erwachsenen und alten Menschen hineingetragen. Der Zertifikatskurs erfüllt die Kriterien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie und ermöglicht Fachkräften im Traumabereich bessere Voraussetzungen für eine qualifizierte Arbeit mit Betroffenen von Trauma.
Die Teilnehmer_innen des Zertifikatskurses erwerben vertieftes psychotraumatologisches Wissen, lernen dieses kritisch zu hinterfragen und es in der Praxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen anzuwenden. Sie erlernen eine bindungs- und traumasensible Grundhaltung sowie Kompetenzen zur Herstellung eines sicheren Ortes für eine professionelle Beziehungsgestaltung. Vermittelt werden auch Kompetenzen, die die Teilnehmenden zu einer adäquaten und eigenständigen Zusammenarbeit in interdisziplinären und interprofessionellen Gefüge befähigen.
Die Teilnehmer_innen verfügen am Ende des Zertifikatskurses über die Fähigkeiten, Traumaklient_innen in Stabilisierungsprozessen, Biografiearbeit etc. fachgerecht zu begleiten und kreativ eigene adäquate Handlungskompetenzen für komplexe Praxisprobleme zu entwickeln. Sie können Traumafolgeproblematiken erkennen und ihre Bewältigung unterstützen sowie Krisen angemessen und eigenständig managen. Sie erlernen diese Techniken durch Selbsterfahrung und auf der Folie eines kultursensiblen, geschlechtsspezifischen und systemischen Arbeitens. Teilnehmer_innen des Zertifikatskurses verfügen zudem über kreative Möglichkeiten der Selbstfürsorge und Mitarbeiter_innenfürsorge.
Der Zertifikatskurs ist durch die DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für
Psychotraumatologie) zertifiziert. Informationen zum Curriculum finden Sie unter: www.degpt.de.


Weitere Infos und Bewerbung unter: https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=270
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik oder Berufstätige mit dreijähirger Praxiserfahrung im Bereich Pflege, Erziehung, Sozialadministration
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Fachkraft für Suchtprävention im Kontext Schule/Jugendarbeit

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Sozialpädagogische und Psychosoziale Beratung
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 20.02.2020–18.09.2020 (6 Termine), Bewerbungsfrist: 12.12.2019
Seminarzeiten: Do. 09.00-17.00 Uhr, Fr. 09.00-14.00 Uhr


Der Bedarf an suchtspezifischen Präventionsansätzen in Schule und Jugendarbeit ist aktueller denn je. Was ist zu tun, wenn der Konsum von Suchtmitteln bzw. das Verhalten von jungen Menschen Anlass zur Sorge gibt?
In Schule und Jugendarbeit sind die Themen Suchtentwicklung, Suchtvorbeugung und suchtspezifische Präventionsprojekte für pädagogische Fachkräfte enorm wichtig, denn Suchtprävention soll ansetzen, bevor „das Kind in den Brunnen gefallen ist“.
Der Zertifikatskurs trägt dem Wissen Rechnung, dass Suchtprävention ein Querschnittsthema ist und begründet durch das Gesundheitsziel „Gesund aufwachsen“ besondere Anwendung in den Settings Schule und Jugendarbeit findet. Riskanter Konsum von Suchtmitteln oder Verhaltensweisen
betreffen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus allen sozialen Schichten und Lebenslagen.
Im Zertifikatskurs werden neben erforderlichen Diversitykompetenzen sowohl wissenschaftliche Grundlagen zu Suchtmitteln als auch Risiko- und Schutzfaktoren süchtigen Verhaltens erarbeitet. Es werden Best-practice-Programme suchtpräventiver Maßnahmen vorgestellt. Darüber hinaus wird Grundlagenwissen vermittelt, um für die eigene berufliche Praxis wirksame Präventionskonzepte zu erarbeiten. Im Zentrum stehen die Vorstellung und das konkrete Üben interaktiver Methoden zu den Themen Alkohol und Tabak, Cannabis und andere Substanzen, Online-/Glücksspiel, Essstörungen sowie weiteren Präventionsfeldern.
Der Zertifikatskurs weist einen hohen Praxisbezug auf und stellt für das Selbststudium vertiefende Materialien, Handouts und Literaturempfehlungen zur Verfügung.



Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=279
Zielgruppe(n):
1. Hochschulabsolventen, insbesondere in den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit
2. In der Regel Praxiserfahrung in psychosozialen, gesundheitlichen und/oder Bildungsbereichen
3. Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malygal@ash-berlin.eu

Erlebnispädagogik

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Soziale Kompetenzen in speziellen Arbeitsfeldern
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 24.04.2020–17.04.2021 (12 Termine), Bewerbungsfrist: 28.02.2020
Seminarzeiten: Fr. 14.00-19.00 Uhr, Sa. 09.00-18.00 Uhr
So. 09.00-13.00 Uhr (3. bis 5. Termin)

Erlebnispädagogik (EP) besitzt das Potenzial, Menschen neugierig zu machen, Wagnisse einzugehen, Kontakte zu fördern, bio-psycho-soziale Herausforderungen zu bestehen, Handlungsstrategien zur Lösung von Problemen zu finden und nicht zuletzt eigene Grenzen auszutesten und im besten Fall Freude am eigenen Erleben im Gruppengefüge zu unterstützen. Kurzum: Erlebnispädagogik stellt eine anspruchsvolle handlungsorientierte Methode dar, bei der individuelle und gruppenbezogene Lernprozesse durch erlebnispädagogische Aktivitäten im Vordergrund stehen. Kein leichtes Unterfangen! Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht von Erlebnissen auf dem Wasser (Kanufahren, Floßbau) über Erlebnisse in der Höhe (Klettern) und Erlebnisse in der Natur (Orientierung mit Karte und Kompass) bis zu Erlebnissen in urbanen Räumen (City Bound), um nur einige Beispiele zu nennen. Um als Erlebnispädagog_in professionell tätig sein zu können, werden Grundlagenwissen, fachliche Kompetenzen und nicht zuletzt eine Vielzahl an selbsterprobten erlebnispädagogischen Ansätzen benötigt. Im Zertifikatskurs wird darauf fokussiert, dass die Teilnehmer_innen Erlebnispädagogik in unterschiedlichen Arbeitsfeldern, Situationen und Räumen gewinnbringend anwenden können und imstande sind, individuelle und gruppenbezogene Lernprozesse zu begleiten. Dazu bedarf es eigener Erfahrungen im Feld. Der Zertifikatskurs basiert u. a. darauf, dass die Teilnehmer_innen erlebnispädagogische Ansätze handlungspraktisch kennenlernen, um u. a. dadurch die notwendige erfahrungsbasierte Sensibilisierung für die Erlebnispädagogik zu erlangen, die es braucht, um selbst für den eigenen Arbeitszusammenhang ein zielgruppenspezifisches erlebnispädagogisches Konzept zu erstellen und in die Praxis zu transferieren. Die Teilnehmer_innen führen ein Praxisprojekt mit einem Umfang von acht Stunden durch.
Der Zertifikatskurs orientiert sich an den Qualitätsstandards des Bundesverbandes für Individual- und Erlebnispädagogik und findet in Kooperation mit der Kurzzeithelden gGmbH (Berlin) statt.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=278
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Gesundheit mit Praxiserfahrung in sozialen und/oder pädagogischen Bildungsbereichen.
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
malyga@ash-berlin.eu

Tiergestützt und tiergeschützt - Tiergestützte Therapie, Pädagogik und Fördermaßnahmen im Sozial- und Gesundheitswesen

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Zusatzqualifikationen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum I (T 08a.20): 16.04.2020–03.12.2021 (16 Termine), Bewerbungsfrist: 27.02.2020
(Seminarzeiten Do: 14.00-19.00 Uhr, Fr: 10.00-18.30 Uhr)
Weitere Informationen und Bewerbung:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=269

Seminarzeitraum II (T09.20): 30.10.2020–07.05.2022 (16 Termine), Bewerbungsfrist: 18.09.2020
(Seminarzeiten Fr: 14.00-19.00 Uhr, Sa: 10.00-18.30 Uhr)
Weitere Informationen und Bewerbung:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=271

Tiere spielen im Laufe des Lebens vieler Menschen eine große Rolle. Sie sind Spielgefährt_innen, Partner_innen und Begleiter_innen, die Defizite ausgleichen, das Leben strukturieren, in Krisensituationen helfen können oder als konstante Bezugspunkte im Leben Halt bieten. Psychosoziale und medizinische Einrichtungen sowie Schulen setzen Tiere zunehmend als Co-Therapeut_innen ein. Seit Anfang der 1980er Jahre wird in den USA und auch in vielen europäischen Ländern, wie insbesondere Deutschland, Österreich und der Schweiz, tiergestützte Arbeit angewendet und erforscht. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Arbeit mit Tieren zu signifikanten Verbesserungen im Hinblick auf somatische, pädagogische, soziale und psychologische Aspekte führen kann. Wissenschaftliche Hintergründe, aktuelle Forschungen sowie erfolgreiche tiergestützte Projekte (mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Senior_innen) werden im Kurs erläutert und diskutiert. Qualitätsstandards, Evaluationsmethoden, ethische Aspekte, Tierschutz, Unfallschutz, Hygienerichtlinien und die effektive Planung von tiergestützter Arbeit sind weitere Inhalte, die auf einen professionellen Einsatz vorbereiten.

Dieser Kurs legt seinen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Hunden und Kleintieren. Er hält dabei den Fokus auf einen tierschutzgerechten Umgang und Einsatz der in unserer Verantwortung stehenden Tiere.

Der Kurs ist durch die International Society for Animal Assisted Therapy (ISAAT) akkreditiert. Weitere Informationen zur Anerkennung finden Sie hier: www.aat-isaat.org
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Bildung und
Erziehung, Psychologie, (Veterinär-)Medizin mitPraxiserfahrung in sozialen, gesundheitlichen und/oder Bildungsbereichen.
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
eckloff@ash-berlin.eu

Diversitätsbewusste Trainer_in im interkulturellen Kontext

merken
Anbieter:
Alice-Salomon-Hochschule - Zentrum für Weiterbildung
Kategorie:
Interkulturelle Kompetenzen
Termin:
auf Anfrage
Ort:
Berlin
Inhalte:
Seminarzeitraum: 12.06.2020–14.08.2021 (10 Termine), Bewerbungsfrist: 17.04.2020
Seminarzeiten: Fr. 15.00-19.00 Uhr, Sa. 10.00-18.00 Uhr, So. 09.00-15.00 Uhr (nur 1. und 9. Termin)

Die Vielfalt unserer Gesellschaft ist bereits Realität! Es leben viele Menschen unterschiedlichster Herkunft, Glaubenszugehörigkeit und kultureller Prägungen in Deutschland. Dies bietet große Chancen, stellt uns aber auch vor Herausforderungen. Wie geht man mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen positiv um und wie begegnet man Ängsten und Unsicherheiten, z.B. im Kontext aktueller Flucht- und Migrationsbewegungen?
Um die Interaktionen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Glaubenszugehörigkeit nutzbringend zu gestalten ist ein Managementkonzept für Institutionen sowie ein kompetentes, diversitätssensibles Personal notwendig.
In diesem Sinne werden die Teilnehmenden des Zertifikatskurses in die Lage versetzt sich solchen Herausforderungen zu stellen. Dies betrifft beispielsweise den Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Es stehen aber nicht nur interkulturelle Kommunikation, Konfliktbewältigung und die Erarbeitung eines fundierten Instrumentariums auf dem Lehrplan, sondern auch die Umsetzung des Konzeptes „train the trainer“, in dessen Rahmen die Teilnehmer_innen das Gelernte bereits praktisch anzuwenden lernen. Darüber hinaus werden die selbst erarbeiteten Inhalte, im Zuge der Schulung bereits ausprobiert und evaluiert, so dass die Inhalte schon vor Beginn des Arbeitsalltags reflektiert werden können.

Weitere Informationen und Bewerbung unter:
https://www.ash-berlin.eu/weiterbildung/zentrum-fuer-weiterbildung/kurssuche/einzelansicht-kurs/?atyp=zk&uid=289
Zielgruppe(n):
Hochschulabsolventen, insbesondere aus den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung, Pädagogik
mit Praxiserfahrung in der Bildungsarbeit.
Darüber hinaus Zulassungen nach Einzelfallprüfungen möglich.
Termindetails:
Ort
Termin
Kontakt
Berlin
auf Anfrage
eckloff@ash-berlin.eu